Heute haben wir nur ein Thema für euch, dafür aber ein gewichtiges: die Druckfinanzierung von #7. Mit seinen sechs Ausgaben hat sich 360 GRAMM einen relevanten Platz in der Dresdner Medienlandschaft erkämpft. Wir sind seit 2016 stetig gewachsen – an Bekanntheit, Abonnenten, Lesern, Anzeigenkunden. Entgegen unserer optimistischen Erwartungen allerdings langsamer, so dass wir nun erstmals die Fixkosten für Druck und Vertrieb nicht aufbringen können. Unser Polster aus dem Anfangscrowdfunding ist aufgebraucht. Deshalb brauchen wir Brückenbauer, also euch! Die gute Nachricht: 360 GRAMM #7 ist fix und fertig und muss „nur“ noch gedruckt werden. Auch das können wir schaffen – mit eurer Unterstützung. Auf den ersten Blick geht es dabei „nur“ um den Druck. Eigentlich geht es jedoch um so viel mehr, nämlich das Weiterbestehenweiterlesen

Was ist euch 360 GRAMM wert? Ein gutes Magazin hat seinen Preis. Unser liegt bei moderaten 4,90 €. Damit können wir momentan allerdings nicht einmal die technischen Kosten decken. Von der Bezahlung der Mitarbeiter ganz zu schweigen. Damit 360 GRAMM auch weiterhin die Dresdner Medienlandschaft bereichern kann, brauchen wir Kohle.weiterlesen

»Wie bist du denn unterwegs?« Ein Bekannter stellt mir diese Frage, nachdem ich mich für ein Pils, aber gegen den üblicherweise inkludierten Alkoholgehalt entschieden habe. Wir haben uns eine Ewigkeit nicht gesehen und nun in einer gemütlichen Kneipe verabredet, um endlich mal wieder über »Gott und die Welt« zu reden. Ich denke kurz darüber nach, ob er wirklich eine Antwort erwartet auf seine Frage, die sich mir selbst bisher nicht so recht gestellt hatte. Sein bohrender Blick lässt keinen Themenwechsel zu. Also erzähle ich ihm, dass ich gerade keine Lust auf Prozente habe, dass sich das Leben auch so ziemlich intensiv anfühlt und dass ichweiterlesen

»Mach dir deine eigenen Götter und unterlasse es, dich mit einer schnöden Religion zu beflecken«, forderte einst Epikur. Drei Viertel der Dresdner folgen seinem Rat, ein Drittel sieht die Sache anders. Warum aber wollen die meisten dennoch an irgendetwas glauben? ■ Text: André Hennigweiterlesen

Fernab der üblichen Dresdner Kulturhotspots bekommt ein zartes Pflänzchen erste Knospen – weil eine Handvoll Kulturschaffende und eine Quartiersmanagerin daran glauben, gibt es in Prohlis für mindestens zwei Jahre kostenlos »Kultur im Einkaufszentrum«. ■ Text: Susanne Magister | Fotos: Siegfried Michael Wagnerweiterlesen

In der Rubrik »Tellerrand« berichten wir normalerweise von Dingen, die es in Dresden nicht gibt, aber vielleicht geben sollte. Diesmal machen wir einen Ausflug in die Türkei. Dort geschehen Dinge, die nirgendwo geschehen sollten. Und die auch bei uns geschehen könnten, wenn wir nicht gut aufpassen. ■ Text: Charlotte Gneuß | Illustration: Katja Zadniček Ankunft in einem faschistischen Land. Und trotzdem Palmen. »Neofaschistisch«, korrigiert mich Kenan, der Begriffe sortiert, während er auf ein Lebenszeichen von seinem Freund hofft, der seit drei Monaten in Haft sitzt. Er heißt natürlich nicht Kenan, den Na­men habe ich geändert, darum hat er gebeten, drei­mal hat er mich darum gebeten,weiterlesen