»Mach dir deine eigenen Götter und unterlasse es, dich mit einer schnöden Religion zu beflecken«, forderte einst Epikur. Drei Viertel der Dresdner folgen seinem Rat, ein Drittel sieht die Sache anders. Warum aber wollen die meisten dennoch an irgendetwas glauben? ■ Text: André Hennigweiterlesen

Fernab der üblichen Dresdner Kulturhotspots bekommt ein zartes Pflänzchen erste Knospen – weil eine Handvoll Kulturschaffende und eine Quartiersmanagerin daran glauben, gibt es in Prohlis für mindestens zwei Jahre kostenlos »Kultur im Einkaufszentrum«. ■ Text: Susanne Magister | Fotos: Siegfried Michael Wagnerweiterlesen

In der Rubrik »Tellerrand« berichten wir normalerweise von Dingen, die es in Dresden nicht gibt, aber vielleicht geben sollte. Diesmal machen wir einen Ausflug in die Türkei. Dort geschehen Dinge, die nirgendwo geschehen sollten. Und die auch bei uns geschehen könnten, wenn wir nicht gut aufpassen. ■ Text: Charlotte Gneuß | Illustration: Katja Zadniček Ankunft in einem faschistischen Land. Und trotzdem Palmen. »Neofaschistisch«, korrigiert mich Kenan, der Begriffe sortiert, während er auf ein Lebenszeichen von seinem Freund hofft, der seit drei Monaten in Haft sitzt. Er heißt natürlich nicht Kenan, den Na­men habe ich geändert, darum hat er gebeten, drei­mal hat er mich darum gebeten,weiterlesen