Texte: Romy Stein, Lisa Lebèus, Susanne Magister Im Fokus-Teil unseres Heftes betrachten wir diesmal ein menschliches Freizeitphänomen, das für viele seiner Anhänger weit mehr ist als ein bloßer Zeitvertreibweiterlesen

»Mach dir deine eigenen Götter und unterlasse es, dich mit einer schnöden Religion zu beflecken«, forderte einst Epikur. Drei Viertel der Dresdner folgen seinem Rat, ein Drittel sieht die Sache anders. Warum aber wollen die meisten dennoch an irgendetwas glauben? ■ Text: André Hennigweiterlesen

Schule fürs Leben Autor: Stefan Bast Zu wenige Lehrer in der Schule, zu viele Schüler in den Klassen. Extremer Leitungsdruck, Mobbing und die permanente Angst zu versagen. Das Image unserer Schulen könnte besser sein. Aber gibt es Lichtblicke, auch in Dresden. Beobachtungen aus dem Universum alternativer Bildungsideen.weiterlesen

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»Stadtluft macht frei« hieß es im Mittelalter. Rein in die Stadt, das bedeutete damals auch: raus aus politischen, rechtlichen und ökonomischen Abhängigkeiten. In feudale Strukturen eingebundene Landbewohner mit einem Minimum an Abenteuerlust flohen in die Städte,wo sie dem Zugriff ihrer Grundherren erst einmal entzogen waren und von ihnen »nach Jahr und Tag« auch nicht mehr zurückgefordert werden konnten. Wer es in die Stadt schaffte, hatte sich aus den Zwängen der Sippe und der feudalen Herrschaft befreit und verschwor sich mit Gleichgesinnten in einem ganz neuen Sozialgefüge, der Bürgerschaft.weiterlesen

Vorhölle oder Gegenmodel zur Metropole – Provinz kann vieles sein. Dresden ist noch mal ein ganz besonderer Fall. Unser Autor, ein gebürtiger Westsachse, der vor 10 Jahren zum Studieren nach Dresden kam, trudelt zwischen Anziehungs- und Abstoßungskräften. ■ Autor: Eric Vogel Ich kam vor zehn Jahren als gebürtiger Westsachse zum Studieren nach Dresden – und war sofort begeistert: Ich mochte den Singsang der Einheimischen, fand es von Anfang an putzig, wie die coolsten Typen sich schamlos mit „Tschüssi“ verabschiedeten und hatte das Gefühl, sehr schnell mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Während ich in Leipzig (von Berlin ganz zu schweigen) eher abwartend-kühlen Menschen begegnet war,weiterlesen