360 GRAMM Vorspiel

Man sieht es auf den Elbwiesen, in den Parks, in den Biergärten: Dresden hat ein liebevolles Verhältnis zum Freiraum. Einmal konnte ich es sogar nachts in der Linie 8 erleben. Quietschend fuhr sie um die Kurven und man musste wie immer ein wenig dagegen halten, um mit dem Körper nicht zur Seite zu kippen.Es stiegen Typen ein, mit Bier in der Hand, lautstark in diesem Dresdner Singsang schwafelnd – eben die Art Mensch, bei deren Zustieg man die Musik in den Kopfhörer etwas aufdreht, eine Schublade im Kopf schließt und sich anderen Gedanken widmet.weiterlesen