Was ist euch 360 GRAMM wert? Ein gutes Magazin hat seinen Preis. Unser liegt bei moderaten 4,90 €. Damit können wir momentan allerdings nicht einmal die technischen Kosten decken. Von der Bezahlung der Mitarbeiter ganz zu schweigen. Damit 360 GRAMM auch weiterhin die Dresdner Medienlandschaft bereichern kann, brauchen wir Kohle.weiterlesen

»Wie bist du denn unterwegs?« Ein Bekannter stellt mir diese Frage, nachdem ich mich für ein Pils, aber gegen den üblicherweise inkludierten Alkoholgehalt entschieden habe. Wir haben uns eine Ewigkeit nicht gesehen und nun in einer gemütlichen Kneipe verabredet, um endlich mal wieder über »Gott und die Welt« zu reden. Ich denke kurz darüber nach, ob er wirklich eine Antwort erwartet auf seine Frage, die sich mir selbst bisher nicht so recht gestellt hatte. Sein bohrender Blick lässt keinen Themenwechsel zu. Also erzähle ich ihm, dass ich gerade keine Lust auf Prozente habe, dass sich das Leben auch so ziemlich intensiv anfühlt und dass ichweiterlesen

»Mach dir deine eigenen Götter und unterlasse es, dich mit einer schnöden Religion zu beflecken«, forderte einst Epikur. Drei Viertel der Dresdner folgen seinem Rat, ein Drittel sieht die Sache anders. Warum aber wollen die meisten dennoch an irgendetwas glauben? ■ Text: André Hennigweiterlesen

Fernab der üblichen Dresdner Kulturhotspots bekommt ein zartes Pflänzchen erste Knospen – weil eine Handvoll Kulturschaffende und eine Quartiersmanagerin daran glauben, gibt es in Prohlis für mindestens zwei Jahre kostenlos »Kultur im Einkaufszentrum«. ■ Text: Susanne Magister | Fotos: Siegfried Michael Wagnerweiterlesen

In der Rubrik »Tellerrand« berichten wir normalerweise von Dingen, die es in Dresden nicht gibt, aber vielleicht geben sollte. Diesmal machen wir einen Ausflug in die Türkei. Dort geschehen Dinge, die nirgendwo geschehen sollten. Und die auch bei uns geschehen könnten, wenn wir nicht gut aufpassen. ■ Text: Charlotte Gneuß | Illustration: Katja Zadniček Ankunft in einem faschistischen Land. Und trotzdem Palmen. »Neofaschistisch«, korrigiert mich Kenan, der Begriffe sortiert, während er auf ein Lebenszeichen von seinem Freund hofft, der seit drei Monaten in Haft sitzt. Er heißt natürlich nicht Kenan, den Na­men habe ich geändert, darum hat er gebeten, drei­mal hat er mich darum gebeten,weiterlesen

Schule fürs Leben Autor: Stefan Bast Zu wenige Lehrer in der Schule, zu viele Schüler in den Klassen. Extremer Leitungsdruck, Mobbing und die permanente Angst zu versagen. Das Image unserer Schulen könnte besser sein. Aber gibt es Lichtblicke, auch in Dresden. Beobachtungen aus dem Universum alternativer Bildungsideen.weiterlesen

Wer auf der Straße lebt, lernt vor allem das Schnorren und das Frieren. Mit der Straßenschule bietet die Treberhilfe Jugendlichen und jungen Erwachsenen in schwierigen Verhältnissen einen anderen Bildungsansatz. Dafür ist das Basisangebot des Vereins in der Neustadt erst mal gestorben. Denn der Stadtteil steht nicht auf dem »Prekarisierungsindex«.weiterlesen