Intro

Nachdem wir im letzten Heft das Lernen näher beleuchtet haben, widmen wir uns in Ausgabe #5 einer anderen kognitiven Leistung: dem Glauben. Auch wenn es zur Jahreszeit gepasst hätte, kommt der an den Weihnachtsmann darin nicht vor, dafür der Glaube an Götter, Geister, Globuli, die Filterblase, die Macht der Kultur und die Demokratie. Außerdem nehmen wir euch mit auf eine kleine Tour durch Dresdner Moscheen und – obgleich das mit Glauben weniger zu tun hat – zu einem eher zwielichtigen Ausflug in die Türkei.

Was ist euch 360 GRAMM wert?

Was ist euch 360 GRAMM wert? Ein gutes Magazin hat seinen Preis. Unser liegt bei moderaten 4,90 €. Damit können wir momentan allerdings nicht einmal die technischen Kosten decken. Von der Bezahlung der Mitarbeiter ganz zu schweigen. Damit 360 GRAMM auch weiterhin die Dresdner Medienlandschaft bereichern kann, brauchen wir Kohle.

Editorial – Alles eine Frage des Glaubens

Wenn das Wort »Glaube« fällt, fügt das Gehirn wie eine Suchmaschine automatisch »Liebe, Hoffnung« an. Und blendet man mal den ganzen Süßkram aus der Weihnachts- und Osterzeit aus, dann geht es zumindest aus christlicher Sicht ja genau darum. Weihnachten naht und die Kirchen werden auch dieses Jahr am Heiligen Abend

Fokus – Wer glaubt, wird selig

»Mach dir deine eigenen Götter und unterlasse es, dich mit einer schnöden Religion zu beflecken«, forderte einst Epikur. Drei Viertel der Dresdner folgen seinem Rat, ein Drittel sieht die Sache anders. Warum aber wollen die meisten dennoch an irgendetwas glauben? ■ Text: André Hennig In Dresden gibt es nicht nur jede Menge Sehenswürdigkeiten,

Tellerrand – »Wir schauen einer Demokratie beim sterben zu und du willst dahin?«

In der Rubrik »Tellerrand« berichten wir normalerweise von Dingen, die es in Dresden nicht gibt, aber vielleicht geben sollte. Diesmal machen wir einen Ausflug in die Türkei. Dort geschehen Dinge, die nirgendwo geschehen sollten. Und die auch bei uns geschehen könnten, wenn wir nicht gut aufpassen. ■ Text: Charlotte Gneuß

360 GRAMM Newsletter #2

Heft-Countdown: #5 ist (fast) da Nachdem wir im letzten Heft das Lernen näher beleuchtet haben, widmen wir uns in Ausgabe #5 einer anderen kognitiven Leistung: dem Glauben. Auch wenn es zur Jahreszeit gepasst hätte, kommt der an den Weihnachtsmann darin nicht vor, dafür der Glaube an Götter, Geister, Globuli, die Filterblase, die Macht der Kultur und

Fokusthema – Schule fürs Leben

Schule fürs Leben Autor: Stefan Bast Zu wenige Lehrer in der Schule, zu viele Schüler in den Klassen. Extremer Leitungsdruck, Mobbing und die permanente Angst zu versagen. Das Image unserer Schulen könnte besser sein. Aber gibt es Lichtblicke, auch in Dresden. Beobachtungen aus dem Universum alternativer Bildungsideen.

Nahaufnahme – Draußen vor der Tür

Wer auf der Straße lebt, lernt vor allem das Schnorren und das Frieren. Mit der Straßenschule bietet die Treberhilfe Jugendlichen und jungen Erwachsenen in schwierigen Verhältnissen einen anderen Bildungsansatz. Dafür ist das Basisangebot des Vereins in der Neustadt erst mal gestorben. Denn der Stadtteil steht nicht auf dem »Prekarisierungsindex«.

Lokalrunde – Keine Auskunft unter 115

In Sachen Bürgerbeteiligung ist Dresden gar nicht so schlecht aufgestellt. Es gibt vielfältige Projekte mit guten Ansätzen. Nur leider bekommen die meisten Dresdnerinnen und Dresdner nicht viel davon mit. Zeit für Aufklärung.

360 GRAMM Newsletter #1

  Ausgabe 4 ist da Nachdem wir jetzt eine Weile draußen waren, ist es an der Zeit, wieder rein zu gehen und es sich mit 360 GRAMM und einer Tasse Tee am Kamin gemütlich zu machen. Ausgabe #4 ist wie üblich keine reine Kopfsache, selbst wenn sich im Schwerpunkt diesmal

360 GRAMM Vorspiel

Vorspiel – Hauptsache raus

Man sieht es auf den Elbwiesen, in den Parks, in den Biergärten: Dresden hat ein liebevolles Verhältnis zum Freiraum. Einmal konnte ich es sogar nachts in der Linie 8 erleben. Quietschend fuhr sie um die Kurven und man musste wie immer ein wenig dagegen halten, um mit dem Körper nicht

komfortzone 360gramm

Fokusthema – Raus aus der Komfortzone

»Stadtluft macht frei« hieß es im Mittelalter. Rein in die Stadt, das bedeutete damals auch: raus aus politischen, rechtlichen und ökonomischen Abhängigkeiten. In feudale Strukturen eingebundene Landbewohner mit einem Minimum an Abenteuerlust flohen in die Städte,wo sie dem Zugriff ihrer Grundherren erst einmal entzogen waren und von ihnen »nach Jahr

360 Gramm Kulturbeutel

Kulturbeutel – Zwischenspiel

Der alte Intendant ist weg, der neue noch nicht da: Für Jürgen Reitzler und sein Interims-Team am Staatsschauspiel die Gelegenheit, sich im theatralen Freiraum auszutoben. Das Bild der großen Fußstapfen ist eigentlich ein bisschen ausgelatscht, aber wenn es um Wilfried Schulz geht, erscheint es wie eine Maßanfertigung: Sieben Jahre des