Intro Ausgabe #7

Spielen sei eine Tätigkeit, die man gar nicht ernst genug nehmen könne, meinte einst der große Meeresforscher Jacques-Yves Cousteau. Der Mann hat gut reden, denn was gibt es spielerischeres, als mit bunten Fischen zu tauchen. Das lassen wir in Ausgabe #7 mal sein, denn das gibt die Elbe nicht her. Dafür widmen wir uns in diesem Heft diversen anderen SPIELWIESEN. Zum Beispiel: Parallelidentitäten, frivolen Festlichkeiten, der Stadt als Baukasten und als Partyzone, dem Spiel um Geld und einiges mehr.

VOM SÄEN, PFLANZEN UND AUSREISSEN DER PFLANZEN

Bundesjätverordnung, Regenwurmwarnvorrichtung, Open-Stage-Spielwiese: eine Reise zu den Höhen und Tiefen des Kleingärtnerdaseins. ■ Text: Roman Israel | Illustration: Martin Bozenhard .

LUDO ERGO SUM – Ich spiele, also bin ich

Spielen sei eine Tätigkeit, die man gar nicht ernst genug nehmen könne, meinte einst der große Meeresforscher Jacques-Yves Cousteau.

Alles nur gespielt

Texte: Romy Stein, Lisa Lebèus, Susanne Magister Im Fokus-Teil unseres Heftes betrachten wir diesmal ein menschliches Freizeitphänomen, das für viele seiner Anhänger weit mehr ist als ein bloßer Zeitvertreib

Immobilienhaie im Zukunftsschutzgebiet

In Dresden wird gebaut. Vor allem Wohnungen wird die Stadt in naher Zukunft brauchen. Spielwiesen für Kreativräume und eine organische Stadtentwicklung von unten werden da knapp. Text: Juliane Horn Robert Bosch kommt. Philipp Moris zieht nach. Die ganz Großen wollen bauen: zwei Fabriken mit 700 Arbeitsplätzen in der Halbleiterindustrie und

Na, dann machen wir mal

Das Kulturhauptstadtbüro macht Dresden im August für einen Nachmittag zur Oberfläche für ein spielerisches kulturelles Miteinander. Andere Akteure meinen: Das reicht nicht, es braucht eine langfristig tragfähige Basis für eine erfolgreiche Bewerbung.

360 GRAMM Newsletter #4

Heute haben wir nur ein Thema für euch, dafür aber ein gewichtiges: die Druckfinanzierung von #7. Mit seinen sechs Ausgaben hat sich 360 GRAMM einen relevanten Platz in der Dresdner Medienlandschaft erkämpft. Wir sind seit 2016 stetig gewachsen – an Bekanntheit, Abonnenten, Lesern, Anzeigenkunden. Entgegen unserer optimistischen Erwartungen allerdings langsamer, so

Was ist euch 360 GRAMM wert?

Was ist euch 360 GRAMM wert? Ein gutes Magazin hat seinen Preis. Unser liegt bei moderaten 4,90 €. Damit können wir momentan allerdings nicht einmal die technischen Kosten decken. Von der Bezahlung der Mitarbeiter ganz zu schweigen. Damit 360 GRAMM auch weiterhin die Dresdner Medienlandschaft bereichern kann, brauchen wir Kohle.

Editorial – Wohin geht die Reise?

»Wie bist du denn unterwegs?« Ein Bekannter stellt mir diese Frage, nachdem ich mich für ein Pils, aber gegen den üblicherweise inkludierten Alkoholgehalt entschieden habe. Wir haben uns eine Ewigkeit nicht gesehen und nun in einer gemütlichen Kneipe verabredet, um endlich mal wieder über »Gott und die Welt« zu reden.

straße in dresden

Von der Freiheit, Mobil zu sein

Ob zur Arbeit, zur Kita, zum Einkaufen oder zu den Verwandten ins Dresdner Umland – es geht durch den Verkehr. Ein Blick auf den Fahrplan der Dresdner Mobilitätsentwicklung.   ■ Text: David Prinz  Fotos: Reiko Fitzke

Ohne Anker wird man zum verlorenen Kind

Unterwegs zur Arbeit: Das können kurze und lange Wege sein. Zu manchen Berufen gehört allerdings gleich auch ein Wohnortwechsel dazu. Wie fühlt es sich an, ständig unterwegs zu sein? ■ von Anne Recknagel und Alexander Bernstein | Fotos: Thomas Schlorke  

Der Herr der Räder

Ein einfacher Satz Räder fürs Rennrad wiegt zwei Kilo. Es geht natürlich auch leichter, ist nur eine Frage des Geldes. Doch das ist nicht der einzige Grund, warum Gewichtsfetischisten und Bike-Hipster auf Rädern von Light-Wolf rollen. ■ Text: André Hennig | Fotos: Stephan Böhlig

Fokus – Wer glaubt, wird selig

»Mach dir deine eigenen Götter und unterlasse es, dich mit einer schnöden Religion zu beflecken«, forderte einst Epikur. Drei Viertel der Dresdner folgen seinem Rat, ein Drittel sieht die Sache anders. Warum aber wollen die meisten dennoch an irgendetwas glauben? ■ Text: André Hennig